Schnelle Info
Was erwartet dich?
- Kostenloses Parkhaus Kesselfall am Talende
- PKW-Zufahrt zu den Stauseen nicht möglich
- Shuttlebus fährt alle 20 Minuten zum Schrägaufzug
- Europas größter offener Schrägaufzug
- Familienfreundliche Wanderwege und Klettersteige
- Führungen und Erlegniswelt rund um Wasserkraft
Mächtige Stau(n)mauern in Kaprun
Grandioses Ausflugsziel
Die Stauseen Mooserboden und Wasserfallboden liegen wie smaragdgrüne Fjorde inmitten der mächtigen Hohen Tauern. Der Blick auf Gletscher und Dreitausender lässt Naturliebhaber innehalten und begeistert Fotografen sowie Outdoor-Fans gleichermaßen. Die einmalige Hochgebirgskulisse bietet unvergessliche Momente und emotionale Bilder.
Technik und Innovation
Die monumentalen Staumauern zählen zu den bedeutendsten technischen Meisterleistungen der Nachkriegszeit und symbolisieren Österreichs Innovationskraft. Führungen durch die Staumauer machen Stromerzeugung mithilfe erneuerbarer Energien hautnah erlebbar. Die Ausstellung „Erlebniswelt Strom“ vermittelt anschaulich das Zusammenspiel von Natur, Technik und Geschichte.
Aktiv- und Familienangebot
Ob geführte Wanderungen, Klettersteige wie MOBO 107 oder Kinderlehrpfade – das vielseitige Freizeitangebot sorgt für Abwechslung. Familien, Schulklassen und Abenteurer finden spannende Erlebnisse: Lehrreiche Stationen, Abenteuerspielplätze und Action-Angebote machen die Stauseen zum idealen Ziel für Groß und Klein.
Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein
Die Kapruner Hochgebirgsstauseen stehen für nachhaltige Wasserkraft und umweltfreundliche Mobilität: Die Zufahrt erfolgt per Transferbus und Europas größtem Schrägaufzug, während Pkw und Radfahrer außen vor bleiben. Das Naturerlebnis wird damit bewahrt – zugleich leistet das Kraftwerk einen wichtigen Beitrag zur sauberen Energieversorgung.
Mythos und Geschichte
Der Bau der Stauseen gilt als Symbol des österreichischen Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg, gefördert durch den Marshall-Plan. Besucher spüren bis heute den Mythos Kaprun, der Tradition, technischen Fortschritt und Zukunftsorientierung miteinander verbindet – kraftvolle Motive für Storytelling, Markenaufbau und emotionale Ansprache.
Ein Ehrenmal wurde 1959/60 über der „Heidnischen Kirche“, einem gespaltenen Felsblock mit der Jahreszahl 1551, errichtet. Der Fels galt im Volksglauben als wundertätiger Schliefstein, durch dessen Spalt man Krankheiten und Sünden abstreifen konnte. Das Denkmal erinnert an die beim Bau der Kraftwerksgruppe Glockner-Kaprun Verstorbenen (1947–1955: 161 Tote). Die „Männer von Kaprun“ stifteten das Preisgeld ihres 1956 erhaltenen Dr.-Karl-Renner-Preises. Entworfen vom Salzburger Bildhauer Josef Magnus, symbolisiert das 14 Meter hohe Betonwerk den schützenden Mantel der Heiligen Barbara über Tal und Kraftwerksanlagen.
Anreise
Mit dem Auto kommt man nur bis zum großen Parkplatz Kesselfall am Talende, etwa 8 km von Kaprun entfernt. Von dort geht es mit Transferbussen weiter zu den Stauseen. Die Zufahrt zu den Stauseen ist für private Pkw und Fahrräder nicht erlaubt. Die Nutzung der Shuttlebusse ist Pflicht. Der Transferbus fährt alle 20 Minuten vom Parkplatz zur Talstation des Lärchwand-Schrägaufzugs, Europas größtem offenen Schrägaufzug, der Besucher 431 Höhenmeter nach oben bringt. Oben angekommen, fährt ein weiterer Shuttlebus entlang des Wasserfallbodens bis zum Mooserboden-Stausee, dem höchsten Punkt der Tour auf rund 2.000 m Seehöhe.
Parken
Das Parkhaus am Kesselfall ist kostenlos und verfügt über ausreichend Plätze für Fahrzeuge unter 2 Meter Höhe. Wohnmobile parken in einem separaten Bereich neben der Kassa. Für Tagesausflügler empfiehlt sich, früh anzureisen, um Wartezeiten bei Ticketschalter und Bustransfer zu vermeiden, vor allem in der Hauptsaison Juni bis Oktober.
Webcam Hochgebirgsstauseen
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