Schnelle Info
Was erwartet dich?
- Dramatische Schluchten und Wasserwelten
- Zahlreiche Holzstege, Brücken und "Teufelstreppe"
- Aussichten mit Gänsehaut-Momenten
- Adrenalin pur auf Pfaden
- Familientauglich
- Parkmöglichkeit
Beeindruckendes Naturschauspiel
Die Kitzlochklamm zeichnet sich durch hoch aufragende, zerklüftete Felswände aus Kalkschiefer und Klammkalk aus, die über Jahrtausende von der Rauriser Ache geformt wurden. Zahlreiche idyllische Buchten, kleine Wasserfälle und glattgeschliffene Felsen laden zum Verweilen ein, während Sonnenstrahlen im Wasserstaub tanzen. Besonders beeindruckend ist das enge Kitzloch, die engste Stelle, wo das Wasser mit Wucht durch die Schlucht tobt, bevor es sich im Salzachtal ergießt. Diese natürliche Skulptur, geschützt als Naturdenkmal am Rande des Nationalparks Hohe Tauern, fasziniert mit ihrer rohen Kraft und Vielfalt – ideal für Naturliebhaber und Fotografen. Die Klamm erstreckt sich über 1500 Meter Länge mit einem Höhenunterschied von mehr als 100 Metern, was atemberaubende Ausblicke ermöglicht. Regen und Schmelzwasser haben hier ein Meisterwerk der Erosion geschaffen, das Besucher von Mai bis Oktober in seinen Bann zieht. Jeder Schritt offenbart neue Perspektiven auf moosbedeckte Steine und tosende Strömungen, die die Sinne anregen.
Nervenkitzel auf Stegen und Treppen
Der gut gesicherte Wanderweg führt über Holzstege, Brücken und rund 400 Stufen durch die Klamm, mit Highlights wie der neuen Teufelstreppe und dem Klammauge-Aussichtspunkt. Diese 2025 erbaute Steiganlage bietet schwindelerregende Blicke tief in die Schlucht und auf Klettersteige – ein Mix aus Adrenalin und Sicherheit für Familien. Der 1,5 bis 2 Stunden dauernde Rundweg startet am Parkplatz in Taxenbach, vorbei am ersten Wasserfall, durch Tunnel wie den historischen Ritzstollen und endet bei der Einsiedelei. Helme sind Pflicht, Hunde an der Leine erlaubt, Kinderwagen jedoch nicht geeignet – eine Rückentrage ist empfehlenswert. Die spektakuläre Brücke hoch über dem Wasser sorgt für Gänsehaut, während der Abstieg durch wildromantischen Wald entspannt. Diese Infrastruktur macht die Klamm familientauglich und barrierefrei für trittsichere Wanderer zugänglich.
Abenteuer für Kletterfans
Drei anspruchsvolle Klettersteige (Schwierigkeiten B/C bis E/F) verlaufen oberhalb der Klamm und bieten viel Luft unter den Füßen sowie Ausblicke ins tosende Wasser. Der „Freifall“-Steig mit 250 Metern Länge und 120 Höhenmetern ist ein Highlight für Geübte, inklusive der berühmten Freifallkante. Ausrüstung lässt sich vor Ort mieten, doch dieses Vorhaben ist nur für erfahrene Kletterer empfehlenswert. Die Varianten ergänzen die Wanderung perfekt und machen die Klamm zu einem Adrenalin-Hotspot im Salzburger Land.
Historische und Kulturelle Schätze
Der Ritzstollen aus dem 16. Jahrhundert, geschlagen auf Gold-Suche, und die aufgelassene Einsiedlerei verleihen der Klamm mystischen Charme. Eine Gedenkstätte am oberen Ende erinnert an das tragische Brückenunglück von 1974. Der Name „Kitzloch“ stammt von Ziegen, die die kühle Schlucht suchten. Der gesamte Wechsel aus Steigen, Höhlen und Wallfahrtskirche Maria Elend macht sie zu einem kulturellen Erlebnis. Diese Elemente bereichern die Naturwanderung mit Geschichten aus Jahrhunderten.
Anreise
Die Klamm liegt direkt an der B311 zwischen Zell am See und Sankt Johann, mit kostenlosen Parkplätzen (einer gebührenpflichtig am Eingang). Eintritt inklusive Klettersteigen mit Nationalpark SommerCard, geöffnet Mai-Oktober. Der leichte Einstieg eignet sich für alle Altersgruppen, geführte Touren bieten Insiderwissen.
Parken
Am Kitzlochklamm-Eingang in Taxenbach gibt es mehrere Parkmöglichkeiten. Der Parkplatz P1 direkt an der Kasse kostet 3 Euro für 4 Stunden und eignet sich auch für Busse. Die alternativen Parkplätze P2 und P3 sind kostenlos, erfordern jedoch einen 5-15-minütigen Fußweg zum Eingang. Bei hohem Andrang gibt es zusätzliche Plätze beim Sportplatz. Achtung: Die Parkgebühr kann nur in bar bezahlt werden.
Bildergalerie Kitzlochklamm
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Weitere Info
Tourismusverband Taxenbach
Marktstraße 33
A-5660 Taxenbach
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