Die Einsiedelei

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Ein besonderer Kraftort über Saalfelden

Jahrhunderte alte Eremitage

Die Einsiedelei Saalfelden gilt als einer der letzten bewohnten Eremitage‑Orte Europas und liegt malerisch über dem Saalfeldner Becken. Die kleine, weiß leuchtende Kapelle schmiegt sich seit dem 17. Jahrhundert in die Felsen des Steinernen Meeres. Besucher schätzen die besondere Ruhe, die spirituelle Atmosphäre und den eindrucksvollen Ausblick über das gesamte Tal.

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Leichte Wanderung mit lohnendem Ziel

Der Weg zur Einsiedelei ist eine einfache, kurze Wanderung, geeignet für Familien und Genießer. Startpunkte sind Bachwinkl oder die Bürgerau. Von „Parkplatz Einsiedelei“ gelangt man in etwa 20 bis 30 Minuten zur Kapelle. Der Steig führt durch schattige Waldabschnitte und bietet unterwegs immer wieder schöne Ausblicke auf Saalfelden und die umliegenden Berge. Auf halbem Weg streift man das Schloss Lichtenberg, welches jedoch nicht besichtigt werden kann (Privatbesitz).

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Gelebte Tradition und Begegnung

Die Einsiedelei ist bis heute bewohnt – ein seltenes Kulturerbe. Viele Besucher nutzen die Gelegenheit, mit dem Einsiedler ins Gespräch zu kommen, der von April bis November vor Ort ist. Die in den Fels gebaute St.-Georgs-Kapelle bildet das spirituelle Zentrum und erzählt von jahrhundertealter Tradition, Einfachheit und innerer Einkehr.

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Aussicht & Naturerlebnis

Oben angekommen, eröffnet sich ein beeindruckender Blick über das Saalfeldner Becken und die mächtigen Bergketten des Steinernen Meeres. Ganz in der Nähe befindet sich zudem das Kühloch, eine Naturhöhle mit bronzezeitlicher Geschichte. Die Kombination aus Natur, Kultur und Stille macht die Einsiedelei zu einem unvergesslichen Ausflugstipp für alle, die besondere Orte lieben. Wer den Weg fortsetzt, wird nach einer anfänglich kurzen, steileren Passage über einen sonst sanften Waldweg nach rund 45 Minuten wieder zum Ausgangspunkt geführt. Wie bei allen Wanderungen ist auch hier gutes Schuhwerk und Trittsicherheit empfohlen.

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Die Geschichte der Holztrift in der Seisenbergklamm

Die Einsiedelei Saalfelden geht auf eine seit dem 16. Jahrhundert verehrte Felsenhöhle mit einem Bild des heiligen Georg zurück. 1664 erhielt Thomas Pichler die Erlaubnis, dort als Einsiedler zu leben und baute die Höhle zur Kapelle aus. Die Klausner hatten neben dem Gebet auch praktische Aufgaben, etwa nachts Feuerwache zu halten und bei Gefahr Alarm zu schlagen. Heute ist die Einsiedelei von April bis November bewohnt und dient sowohl als Ort der Stille und Einkehr als auch als beliebtes Wanderziel für Einheimische und Gäste.
Hinweis: Es gibt hier keinerlei Gastronomie oder Toiletten.

Schon gewusst? Seit dem 17. Jahrhundert lebt hier fast jedes Jahr ein Einsiedler – bis heute. Viele davon blieben mehere Jahre hier.

Anreise

Saalfelden ist bequem mit Auto, Bahn und Bus erreichbar – aus Salzburg, Innsbruck oder München bestehen regelmäßige und teils direkte Verbindungen.Saalfelden liegt zentral im Pinzgau und ist über die B311 gut mit dem Auto erreichbar; ab Salzburg dauert die Fahrt etwa eine Stunde. Mit der Bahn bestehen direkte Verbindungen u. a. ab Salzburg, Innsbruck und Wien, der Bahnhof liegt etwas außerhalb dem Zentrum. Auch Buslinien wie der Postbus 260 verbinden Saalfelden regelmäßig mit Salzburg und den umliegenden Orten.

Parken

Am nordöstlichen Rand von Saalfelden – vorbei am Gymnasium – liegen zwei kleine Parkplätze. Von hier führen mehrere Wanderwege in die umliegende Natur. Zur Einsiedelei gelangt man über eine kleine Brücke, der Weg ist gut beschildert.

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